FAQ

Häufig gestellte Fragen


1. Wie lang sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz?

In der Heilpraktikerpraxis für Psychotherapie gibt es keine Wartezeiten, wie das üblich ist bei den Praxen mit Kassenzulassung, da Sie in Ihre seelische Gesundheit als Selbstzahler investieren. Innerhalb von ein bis zwei Wochen kann das Erstgespräch stattfinden,

2. Welche Vorteile habe ich als Selbstzahler in der Heilpraktikerpraxis für Psychotherapie?

Als Selbstzahler erhalten Sie sowohl Ihren Ersttermin wie auch Ihre Folgetermine zeitnah ohne die sonst üblichen monatelangen Wartezeiten. Außerdem genießen Sie den Vorteil der Methodenfreiheit für Ihre Behandlung: Sie müssen sich also nicht der einen Therapiemethode anpassen, für die eine Kassenzulassung vorliegt, sondern die passenden Methoden werden für Ihren Bedarf ausgewählt. Ihre personenbezogenen Daten gelangen nicht in die Speicher von Versicherungen und können auch nicht von solchen abgefragt werden. Zusätzlich unterstützt der Staat die Inanspruchnahme einer Psychotherapie als Selbstzahler durch die Befreiung der Behandlungshonorare von der Mehrwertsteuerpflicht und die Absetzbarkeit bei Ihrer Steuererklärung.

3. Wie bekomme ich einen Termin?

Aus praxisorganisatorischen Gründen erfolgt die Vergabe des Online Termins ausschließlich über diese Seite durch Vorauszahlung des Honorars für das Erstgespräch und Übermittlung des Anmeldeformulars.

Alle Folgetermine können direkt im Anschluss an den vorher gegangenen Termin persönlich mit mir im Sprechzimmer abgestimmt werden und sind zu Beginn des Folgetermins zur Zahlung fällig.

4. Was passiert im Erstgespräch?

Wir lernen uns persönlich kennen, denn ein Großteil des Heilungserfolgs hängt vom persönlichen Verhältnis zwischen Therapeut und Klient ab, und nur etwa ein Drittel von der angewandten Methode. Sie dürfen Ihren Termin inhaltlich so gestalten, wie es Ihnen beliebt: Sie können Fragen stellen oder Ihr Problem schildern oder beides und das auch durcheinander. Ich mache mir während unseres Termins fortlaufend Notizen zu Ihrem psychologischen Befund und zu Ihrer Anamnese, also den vorgetragenen persönlichen und gesundheitlichen Inhalten. Wenn Sie Befunde oder Berichte aus vorhergehenden Behandlungen haben, nehme ich die zu Ihren Unterlagen.  Je nachdem, ob ich zur Diagnostik noch weitere anamnestische Informationen oder ärztliche Rückmeldungen brauche, werde ich in den Folgeterminen darauf zurückkommen.

5. Wie beginnt die eigentliche Therapie?

Wenn wir beiden uns am Ende der Aufnahmephase (etwa bis zur 6. Stunde) für den Beginn einer therapeutischen Zusammenarbeit entschieden haben, beginnt die Therapie im engeren Sinne. Sie haben bis dahin möglicherweise schon Ihren eigenen festen Therapieplatz, so dass unsere Gespräche immer am selben Tag zur selben Uhrzeit stattfinden. Sie müssen sich nicht um die Gestaltung der Termine kümmern, sondern dürfen ankommen, sich wohlfühlen und einfach da sein.

6. Wie lange dauert die Therapie?

Eine Linderung des zur Therapie motivierenden Leidensdrucks erleben die meisten Klienten bereits nach der ersten Kontaktaufnahme in Form von Rückkehr in die eigene Handlungsfähigkeit. Zu Beginn des Erstgesprächs löst sich zunächst meistens die oft begleitende Erwartungsspannung – und Zuversicht in die eigenen Heilungskräfte entwickelt sich, zum Teil wieder zurück, wenn zuvor schon ein oder mehrere Versuche einer ambulanten oder stationären Psychotherapie enttäuscht haben. Da Sie Ihr individuelles Therapieziel definieren, bestimmen Sie die Häufigkeit und die Dauer Ihres Therapieprozesses. Das kann ein halbes Jahr sein. Die Zeit für eine sog. Kurzzeittherapie ist angebracht bei akuten Belastungen durch lebensverändernde Umstände. Das können zwei oder mehr Jahre sein, also eine sog. Langzeittherapie, wenn es um die Ausheilung tief sitzender, komplexer Erkrankungen aus mehreren Jahrzehnten geht. Hier geht es zu ausführlichen Informationen zur Psychotherapie.